3 Fragen an Ina

Ina hat ein klares Ziel vor Augen und dafür kämpft sie: noch möglichst viel Zeit mit ihren beiden Kindern verbringen. So möchte sie etwa ihren Sohn, durch die Grundschulzeit begleiten. Es begann mit Müdigkeit, erhöhtem Schlafbedarf und Konzentrationsschwierigkeiten, die schnell auf viel Arbeit geschoben wurden. Ende Mai 2018 ist sie dann jedoch mit Schlaganfall-Symptomen aufgewacht. Einige Untersuchungen im Krankenhaus folgten; die Diagnose kam nach dem Aufwachen. Ina konnte dies zunächst nicht glauben: wie kann so was in meinem Kopf sein? Schnell wurde die Operation angesetzt, die gut verlief. Nach schweren Phasen erlebt Ina momentan gemeinsam mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern einen schönen Alltag. Denn das ist ihr wichtig: am „normalen“ Leben mit Glioblastom teilnehmen, die Krankheit auch mal vergessen. Ina fährt Fahrrad, arbeitet in ihrem Garten, geht arbeiten, trifft sich mit Freunden und Familie. All das bringt ihr Mut. Mut weiter zu machen, um das Leben mit ihrer Familie weiter auszukosten und zu genießen.

Wie war rückblickend Deine erste Reaktion auf die Diagnose?

Ich konnte erst gar nicht glauben, was mir da gesagt wurde. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie so etwas in meinem Kopf sein kann.

Was gibt Dir momentan Kraft?

Momentan führe ich ein relativ normales Leben. Ich kann Fahrrad fahren, ich kann draußen im Garten arbeiten und ich gehe wieder ein bisschen arbeiten – das bringt mir sehr viel Mut. Das macht mir Mut, weil ich wieder merke, dass ich etwas kann.

Hast du einen Tipp für andere Betroffene?

Mein Tipp ist einen Alltag zu haben und nicht nur immer Krankheit im Kopf zu haben. Ganz viel am Alltag ist auch, dass es einen ablenkt und dass es einem auch wieder Mut gibt. Also sollte man wieder mit anderen Menschen in Kontakt treten und nicht die ganze Zeit Zuhause auf dem Sofa zu sitzen und weinen weil man jetzt todkrank ist.

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